Katholische Kirche St. Pelagiberg 

Marienwallfahrtskirche Maria Geburt

 Kirche Maria Geburt

u Geschichte u Gnadenbild






Geschichte


Bischof Salomo III. von Konstanz, zugleich Abt von St. Gallen und Reichenau soll hier
schon im 10. Jahrhundert eine kleine Kapelle erbaut haben.

Die erste namentliche Erwähnung geht auf das Jahr 1487 zurück.
1888 wurde die durch Architekt Studerus aus Augsburg erbaute, jetzige Wallfahrts-Kirche eingeweiht.

Obwohl Katholisch Gottshaus auf dem Pelagiberg längst ein eigenes Gotteshaus besass,
gehörte die Kirchgemeinde lange Zeit zur Pfarrei Bischofszell.
Erst 1908 entstand die eigene Katholische Kirchgemeinde.

Heute gehört sie zum Seelsorgeverband von
Bischofszell-Hauptwil, Sitterdorf und St. Pelagiberg.
 
Zusätzlich zum Angebot des Seelsorgeverbandes
halten die Priester der Petrusbruderschaft,
die im Kurhaus Marienburg leben, in der Kirche Gottesdienst.

Hinter der Kapelle lädt der Kreuzweg der Wallfahrtskirche zu einem Spaziergang ein.
An den einzelnen Stationen wird anhand von Tafeln der Leidensweg Christi nachgezeichnet.

Neben der Kirche befindet sich das Kurhaus Marienburg, das einerseits als Altersheim dient,
anderseits aber auch den vielen Wallfahrern zur Verfügung steht.

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Das Gnadenbild Mariens

In der Nische des Hochaltars über dem Tabernakel befindet sich das Gnadenbild der Muttergottes.

Es ist von einem prächtig vergoldeten Strahlenkranz umrahmt.

Das Bild ist dem Gnadenbild im weltberühmten
Kloster Einsiedeln sehr ähnlich.

Je nach den kirchlichen Zeiten ist es mit kostbaren Gewändern in roter, weisser und violetter Farbe geschmückt.

Dankestafeln von Gläubigen an den Innenwänden zeugen auch heute noch von der Kraft dieses Wallfahrtsortes.

Es gibt fünf grosse Wallfahrtstage
in St. Pelagiberg:

Sieben Schmerzen Mariens (Freitag vor Palmsonntag)

Maria Heimsuchung (2. Juli)

Mariä Himmelfahrt (15. August)

Maria Geburt (Patrozinium) (8. Sept.)

Mariä Opferung (21. November)



Ausführliche
Informationen über Muttergottes-Wallfahrtsorte
mit besonderer Berücksichtigung des Gnadenortes St. Pelagiberg

(von 1901, überarbeitet 1974)
u Pilgerführer


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w Seelsorgeverband Bischofszell - Sitterdorf - St. Pelagiberg