Katholische Kirche
Bischofszell
St. Pelagius
u
St. Pelagius mit
u
Allerheiligsten-
und u
Marienkapelle
(innen)
und der
u
Michaelskapelle (links)
|
|
Hochaltar
|
Auf
halbem Weg zwischen der Bischofsstadt Konstanz und der Benediktinerabtei
St. Gallen gründete einer der Bischöfe Salomon in der zweiten Hälfte
des 10. Jahrhunderts das Pelagiusstift als geistiges Zentrum. So kam die
daraus entstehende spätere Stadt Bischofszell zu ihrem Namen („die
Zelle des Bischofs“). |
|
Architektur |
|
Detail Hochaltar
Als
zur Zeit des tyrannischen Kaisers Valerius die Christen überall verfolgt wurden
und Pelagius mit seinem Erzieher das grausame Morden und Blutvergiessen so
vieler unschuldiger Christen nicht mehr länger ansehen konnte, zogen sie aus
ihrem Vaterlande fort und kamen nach langen Reisen endlich an den Bodensee nach
Niederburg, eine Festung, welche die Römer wider den Einfall der Alemannen an
der Stelle errichtet hatten, an der hernach die Stadt Konstanz von Kaiser
Konstantin erbaut wurde. Hier trafen sie gerade den Landpfleger Evilasius, der
ebenfalls grausam gegen die Christen wütete. Sie warfen ihm mit Starkmut seine
unmenschliche Grausamkeit vor, bekannten öffentlich, dass sie Jesus Christus
als wahren Gott anbeten und dass die Götter nur Menschendichtung und Betrug
seien. |
w
Seelsorgeverband
Bischofszell - Sitterdorf - St. Pelagiberg